Private Archive, Bibliotheken und Sammlungen

In Österreich gibt es eine große Zahl an privaten historischen Archiven und Sammlungen. Diese werden von ihren Eigentümern meist liebevoll betreut, oft fehlt aber die Zeit zur wissenschaftlichen Aufarbeitung beziehungsweise Darstellung der Inhalte. Hier kommt HistoriÖ mit der selbstgestellten Aufgabe ins Spiel, diese Unterlagen und Exponate an das Licht der – wissenschaftlichen – Öffentlichkeit zu bringen und einer professionellen Bearbeitung zugänglich zu machen.

Die Vorstellung auf der Onlineplattform von HistoriÖ erfolgt dann vorwiegend durch jüngere oder angehende Historiker, aber auch durch hochspezialisierte Fachleute und langjährig aktive Historiker.

Nachstehend stellen wir einige Beispiele aus diesen privaten Archiven und Sammlungen vor:

Bücher aus den privaten Bibliotheken

Algebraisches Exempelbuch
zur Übung im Ausarbeiten von Gleichungen.
Bestehend aus 200 Angaben, welche auf Gleichungen des I. und II. Grads mit 1, 2, 3, und 4 Unbekannten samt deren Auflösung [Lösungsheft]
1829, handgeschrieben, gebunden, 484 Seiten
Dieses Buch wurde in den 1820er Jahren vom damaligen Mathematiklehrer an der Kadettenschule in Hanburg eigenhändig geschrieben und im Unterricht verwendet.

Generals=Reglement
Wien 1769
Wir Maria Theresia von Gottes Gnaden, Römische Kaiserinn, Wittib, in Germanien, Hungarn, Böheim, […] geben euch zu vernehmen: Was gestalten Wir dem Besten Unseres Militärdienstes vor fürträglich und nöthig erachtet, nachfolgendes Reglement vorzuschreiben […] .
In diesem Generals=Reglement [Allgemeines Reglement] wurden die grundsätzlichen Themen der damaligen Armee geregelt. Dazu gehörten die Besoldungen, die Brotrationen für Soldaten, wer ein Pferd reiten durfte etc.

Geschichte der türkischen Belagerung Wiens im Jahre 1529,
Pater Gottfried Uhlich, Wien 1784

Zeitschriften

Lagerzeitung Bari
In Mola di Bari, zirka 20 km südostwärts Bari, Appulien befand sich nach dem 1. Weltkrieg ein Lager für Kriegsgefangene der k. u. k. Armee. Die Kriegsgefangenen gaben mit Zustimmung der Lagerleitung eine hangeschriebene und dann vervielfältigte Lagerzeitung mit Nachrichten aus der Heimat heraus. Aus dem Inhalt geht hervor, dass die redaktionelle Beeinflussung durch die Italiener groß gewesen sein muss.
Es liegen vierzig Ausgaben aus der Zweit zwischen 16.April und 29. Juli 1919 vor, ergänzt um eine Ausgabe ohne bestimmbares Datum und einer mit dem Entwurf  der Bestimmungen Staatsvertrages St. Germain.

Soldatenblatt 1935-01

Österreichisches Soldatenblatt
Das Österreichische Bundesministerium für Landesverteidigung  gab vom Januar 1935 bis zum Februar 1938 das Österreichische Soldatenblatt als Ausbildungszeitschrift für Chargen und Wehrmänner des Bundesheeres heraus. Darin wurden hauptsächlich Ausbildungs- und wehrgeschichtliche Themen behandelt. Auf Grund des Erscheinens zur Monatsmitte wurde bereits die Ausgabe März 1938 als Deutsch-Österreichisches Soldatenblatt herausgebracht. Die letzte Ausgabe erschien mit 15. September 1938. Ab Oktober 1938 wurde den bisherigen Abonnenten “Kriegskunst in Wort und Bild des Altreiches” zugestellt.  HistoriÖ liegen alle Ausgaben des Soldatenblattes vor. Sie werden zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt werden.

Fotos

Sammlung Fotos 1918 – 1938

Sammlung Fotos Staatsbesuche in Salzburg der 1960er / 1970er

Dokumente

Objekte

Objekte aus Sammlungen finden Sie in unserem Virtuellen Museum.