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17. März 1690 – „unentberliche Mittel ohne der der Unterthanen namhaffter Beschwerde„

1686 kämpfte in einem Heer aus habsburger und bayerischen Truppen ein salzburger Kontingent in der Schlacht von Mohacs gegen die Osmanen und war auch 1688 an der Erstürmung Belgrads beteiligt. 1689 erneuerte der osmanische Sultan Suleyman II. sein Bündnis mit Frankreich. Die 1690 nach Salzburg zurückkehrenden Soldaten wurden nach personeller Auffüllung sofort zur Verstärkung des salzburger Kontingentes in die Rheinpfalz geschickt. Im Krieg gegen Frankreich kämpften im Namen Salzburgs in dieser Zeit 150 Mann zu Pferd und 330 Mann zu Fuß mit 2 Kanonen. 1697 beschloss der Friede von Rijswick diese Auseinandersetzungen.
In diese Zeit fällt ein Schreiben des salzburger Erzbischofs Johann Ernst von Thun und Hohenstein mit dem Auftrag, dass für diß Jahr unentberliche Mittel ohne der der Unterthanen namhaffter Beschwerde auffgebracht werden möchten.
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WJG
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