Private Archive, Bibliotheken und Sammlungen

In Österreich gibt es eine große Zahl an privaten historischen Archiven, Bibliotheken und Sammlungen. Diese werden von ihren Eigentümern meist liebevoll betreut, oft fehlt aber die Zeit zur wissenschaftlichen Aufarbeitung beziehungsweise Darstellung der Inhalte. Hier kommt Historiö mit der selbstgestellten Aufgabe ins Spiel, diese Unterlagen und Exponate an das Licht der – wissenschaftlichen – Öffentlichkeit zu bringen und einer professionellen Bearbeitung zugänglich zu machen.

Die Vorstellung der Forschungsergebnisse erfolgt dann auf der Onlineplattform von HistoriÖ vorwiegend durch jüngere oder angehende Historiker, aber auch durch hochspezialisierte Fachleute und langjährig aktive Historiker.

Nachstehend und auf gesonderten Seiten stellen wir einige Beispiele aus diesen privaten Archiven und Sammlungen vor. Viele sind für eine wissenschaftliche Bearbeitung verfügbar.

Dokumente

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Bücher aus den privaten Bibliotheken

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Zeitschriften

Lagerzeitung Mola di Bari
In Mola di Bari, zirka 20 km südostwärts Bari, Appulien befand sich nach dem 1. Weltkrieg ein Lager für Kriegsgefangene der k. u. k. Armee. Die Kriegsgefangenen gaben mit Zustimmung der Lagerleitung eine hangeschriebene und dann vervielfältigte Lagerzeitung mit Nachrichten aus der Heimat heraus. Aus dem Inhalt geht hervor, dass die redaktionelle Beeinflussung durch die Italiener groß gewesen sein muss.


In einem HistoriÖ-Archiv liegen vierzig Ausgaben dieser Lagerzeitung aus der Zeit zwischen 16. April und 29. Juli 1919 vor, ergänzt um eine Ausgabe ohne bestimmbares Datum und einer mit dem Entwurf  der Bestimmungen Staatsvertrages St. Germain.

Lagerzeitung Mola di Bari, Dienstag 10. Juni 1919
Lagerzeitung Mola di Bari, Dienstag 10. Juni 1919
Quelle: HistoriÖ/externe Dokumente #0074

Österreichisches Soldatenblatt
Das Österreichische Bundesministerium für Landesverteidigung  gab vom Januar 1935 bis zum Februar 1938 das Österreichische Soldatenblatt als Ausbildungszeitschrift für Chargen und Wehrmänner des Bundesheeres heraus. Darin wurden hauptsächlich Ausbildungs- und wehrgeschichtliche Themen behandelt. Auf Grund des Erscheinens zur Monatsmitte wurde bereits die Ausgabe März 1938 als Deutsch-Österreichisches Soldatenblatt herausgebracht. Die letzte Ausgabe erschien mit 15. September 1938. Ab Oktober 1938 wurde den bisherigen Abonnenten „Kriegskunst in Wort und Bild des Altreiches“ zugestellt.  HistoriÖ liegen alle Ausgaben des Soldatenblattes vor. Sie werden zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt werden.

Das von HistoriÖ erstellte Gesamtinhaltsverzeichnis finden Sie untenstehend.

Die Inhalte des Soldatenblattes sind – der damaligen Zeit entsprechend – teilweise stark politisch geprägt. HistoriÖ distanziert sich ausdrücklich sowohl vom Gedankengut des Austrofaschismus als auch von jenem des Nationalsozialismus.

Österreichisches Soldatenblatt November 1935
Österreichisches Soldatenblatt November 1935
Quelle: HistoriÖ/externe Dokumente #0367

Fotos

Das aktuell umfangreichste HistoriÖ-Fotoarchiv befasst sich mit der Zwischenkriegszeit 1918 bis 1938 in Österreich und beinhaltet rund 24.000 Fotos. In anderen HistoriÖ-Archiven werden zur Zeit bis 1918 mehr als 3.500 Fotos aufbewahrt.

Staatsbesuche in Salzburg

In den 1960er und 1970er Jahren war Schloß Klesheim die offizielle Gästeresidenz des Landes Salzburg.

Objekte

Objekte aus Sammlungen finden Sie in unserem Virtuellen Museum.